Ironman Barcelona 2016

 

Berich von Kevin Thewes

 

Erfolgreiches Debüt trotz leichter Hüftverletzung

 

Am 02. Oktober ging ich im spanischen Calella (ca. 40km nördlich von Barcelona) zum ersten Mal an den Start eines Ironman (3,86km Schwimmen – 180,2km Radfahren – 42,2km Laufen).

Eine Stunde vor dem Start wurde offiziell bekannt gegeben, dass „Neo-Verbot“ herrscht. 0,2°C war das Wasser an diesem Morgen zu warm. „Naja was soll’s“, dachte ich mir, „sind ja nur die ersten knapp 4km von 226“.

 Pünktlich um 08.15h fiel dann der Startschuss und knapp 3000 Athleten stürzten sich bei mäßigen Wellengang und leichter Strömung ins Mittelmeer. Ich fand schnell eine Gruppe und blieb dort bis zum Ende der Auftaktdisziplin dran. Nach 70min beendete recht entspannt diese Veranstaltung und lief zum ersten Wechsel, wo ich für meine Verhältnisse leider zu viel Zeit verlor.

 Die Radstrecke mit 1200 Höhenmetern verteilte sich auf zwei Runden mit einem jeweils 7km langen Anstieg. Durch die wenigen Kurven war der Kurs technisch nicht der anspruchsvollste aber sehr windanfällig. Die Beine spielten von Anfang an mit und ich konnte von Beginn an mein geplantes Tempo fahren. Mit einem Radsplit von 4:52h ging es für mich zu T2.

 Jetzt geht’s ja bekanntlich erst richtig los: ein schöner, geschmeidiger Mittagslauf über 42km verteilt auf drei Runden bei angenehmen 25 Grad am Strand entlang. Gibt es nichts Schöneres an einem Sonntagnachmittag? Natürlich nicht!

Trotz meiner zuletzt sehr guten Laufsplits in den Wettkämpfen zuvor, musste ich meine Ambitionen, bei meiner sonst stärksten Disziplin, leider etwas herunterschrauben, da ich mich seit knapp 10 Tagen mit einem entzündeten Schleimbeutel an der rechten Hüfte herumschlagen musste.

 

Dementsprechend musste ich mich auf den ersten Kilometern erstmal selbst bremsen, nachdem ich die ersten 1,6km im 4er Schnitt angelaufen bin. Das Tempo pendelte sich dann schnell ein und ich lief entspannt weiter und hoffte so gut und vor allem halbwegs schmerzfrei, was die Hüfte betrifft, durchzukommen. Klar, die letzten paar Kilometer werden so oder so schmerzhaft. Den ersten HM absolvierte ich in 1:34h. Das Tempo konnte ich auch noch etwa 3-4km halten ohne Probleme halten, doch dann machte sich so langsam die Hüfte bemerkbar und ich musste rausnehmen. Ab km 30-31 war ich gezwungen ständig Gehpausen einzulegen, was mir so ziemlich auf die Nerven ging, da ich mental und körperlich, bis auf die kleine Verletzung, noch nicht am Limit war.Mit einem Mix aus Powerwalking und Jogging biss ich mich zur Ziellinie durch und genoss die grandiose Stimmung auf den letzten Metern. Mit einem Marathon von 3:37h und einer Gesamtzeit von 9:48h finishte ich erfolgreich meinen ersten Ironman.

 

 

 

IRONMAN Mallorca 2016

Zur 3. Auflage des Ironman Mallorca standen die letzten Wochen vor dem Wettkampf alle Zeichen auf Hitzeschlacht in der Bucht von Alcudia. Eine lang andauernde Hitzeperiode dörrte die Insel regelrecht aus und ein Ende war, bis eine Woche vor dem Wettkampf, nicht in Sicht. 7 Tage vor Anreise waren dann erstmals Wolken und Regentropfen auf meiner Wetterapp zu sehen. Wassertemperatur aber immer noch unverändert 25-27 Grad. In meiner Vorbereitung war ich bereits die Rad- und Laufstrecke besichtigen bei Temperaturen von bis zu 36 Grad Außentemperatur im Schatten.

 

Die Anreise verlief reibungslos und unsere Ferienwohnung befand sich direkt gegenüber des IRONMAN Racehotels, daher hatten wir nur einen kurzen Weg bis zur Wechselzone und zum Start (200-300m). Warum wir? Ich war natürlich nicht alleine angereist. Support Crew Teamleaderin Nr. 1 meine Freundin und Trainingspartner, Trainer, mentaler Support, und härtester Gegner auf der Strecke Mustafa Okyay war auch mit dabei.

 

Nach dem Auspacken der Bikes gab es ein erstes Rollout und anschließend eine erneute Besichtigung der Radstrecke mit dem Auto. Da hatte sich noch einiges getan in den 4 Wochen seit meiner letzten Besichtigung. Die teilweise bis zu 70cm breiten Schlaglöcher waren verschwunden und viele Teile neu geteert. Gut so! Danke an den Veranstalter!! Vorbildlich!

 

Nun hieß es Füße hochlegen bis zum Checkin. Dann nochmal kurz Die Beine locker fahren, ein paar km Laufen und ab in die Wechselzone, den Bock an die Stange knallen und die Wechselbeutel aufhängen.  Ab zur Wettkampfbesprechung. Mal sehen was die Herrschaften zum Thema Neoschwimmen meinen. Bei Facebook wurde „optional“ ausgeschrieben. Was auch immer das sein soll. Konnte ich so bisher noch nicht im Regelwerk finden.

 

Hier wurde ausdrücklich ein Neoverbot ausgesprochen. Das Wasser war einfach zu warm. Super dachte ich mir, da kommt der Swimskin den ich mir noch morgens auf der Messe gekauft hatte gleich zum Einsatz. Zum Abend hin sah man dann endlich dicke Wolken am Horizont.

 

Pünktlich um 5 Uhr morgens gingen die Lichter an und es wurde ordentlich gefrühstückt bevor es zum finalen Bikecheckin in die Wechselzone ging. Auf dem Weg dorthin hörte man entlang der Wechselzone immer wieder die Worte: „…legal wetsuit swim“, „…legal wetsuit swim“, durch die Lautsprecher dröhnen. Durch ein nächtliches Gewitter hatte sich die Wassertemperatur noch um über 1 Grad gesenkt wodurch das Schwimmen im Neoprenanzug erlaubt war. Da zahlte sich der kurze Weg zur Wechselzone aus. Schnell zurück in die Wohnung und ab in die Neoprenkluft. Andere hatten leider nicht die Möglichkeit mit den kurzen Wegen, sodass einige Athleten in den sauren Apfel beißen mussten, wenn sie nicht vorsichtshalber doch den Neo eingepackt hatten. Das war nicht sehr geschickt liebes IRONMAN Orga-team.

 

Pünktlich um 7.37 Uhr fiel dann für alle Altersklassenathleten der Startschuss zum Rolling Swimstart. Das Wasser war sehr ruhig, klar und von Anfang bis Ende nicht sehr tief. Gefühlt immer noch zu warm für „Neo schwimmen“ aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Sonst verlief alles reibungslos, mal abgesehen von den extra Metern die ich unfreiwillig durch mein Zickzack schwimmen machte. Mit 1:05:21 Stunden  (90AK/435Ges) kam ich dann aus dem Wasser (4032m). Recht entspannt ging es dann zur Wechselzone. Ab aufs Bike und direkt Druck aufs Pedal.

 

Der Bikesplit verlief reibungslos bis zum Anstieg bei km 110, wo ich dann nichtmehr ganz meine Wattzahlen bringen konnte die ich auf dem Plan hatte. Es war auch drückend schwül am Berg und Regen deutete sich an. „Hoffentlich schaffe ich noch die Abfahrt bevor es schüttet.“ Dachte ich mir. Das klappte auch noch ganz gut. Die letzten 20km allerdings waren extrem windig und der Himmel öffnete seine Tore. Die Strecke wurde extrem rutschig und ich ließ es etwas ruhiger angehen. Ein Radsturz in der Vorbereitung war schon genug. Mit 12 Minuten auf meine angepeilte Optimale Radzeit kam ich dann etwas unterkühlt in Alcudia zum Wechsel zurück. 5:17:17 Stunden (52 AK/250 Ges.)

 

Total durchnässt ließ ich mir dann etwas Zeit beim Wechseln um wieder etwas zu mir zu kommen. Dann ging es auf die Laufstrecke. Ich hatte mir für den Fall der Fälle meinen Laufrucksack mit Extra Wasser und Verpflegung eingepackt, sollte es so extrem heiß werden wie ich vorher vermutete. Den hatte ich dann im Wechselbeutel gelassen. Ein großer Fehler wie sich rausstellte.

 

Die ersten beiden Laufrunden waren der Hammer! Es waren bisher ja nur etwa 250 Leute auf der Laufstrecke und es kam einem vor als würde man von jedem angefeuert werden der an der Strecke steht. Bei der ganzen Begeisterung hatte ich mir blöder weise an den Verpflegungsstationen dann nur Wasser gegönnt. Warum weis ich bis jetzt noch nicht. Als mir das auffiel war es dann schon zu spät. Die Pace fiel von starken 5.10min/km auf  bis zu 5.50-6.10min/km. Ich musste rausnehmen und jede Verpflegungsstelle verwüsten um wieder aufzufüllen. Die hinter mir hatten glaube ich nicht viel Spaß, da blieb nichts mehr übrig. Danach ging es wieder etwas aufwärts und die Laufzeiten stabilisierten sich bis dann noch 15km zu laufen waren. Ab hier war es dann nur noch ein Kampf zwischen maximalem „nichtkrampftempo“ und durchhalten. Der starke Regen und die tiefen Pfützen erschwerten das Ganze zusätzlich.

 

Dann hatte ich es geschafft. Letztes Bändchen abgeholt, nochmal alles rausholen aus dem geschundenen Körper, Haare richten und Nummer gerade rücken. Der Moment wofür man so viele Stunden geschuftet hat und es nie für möglich hielt ihn einmal erleben zu dürfen. Der Zieleinlauf Langdistanz… IRONMAN… YOU ARE AN IRONMAN. Geschafft! Hammer! Emotionen Pur. Ich schaffte es dann doch noch 3:54:23 Stunden (68AK/517 Ges.) ins Ziel zu schleppen. Gesamtzeit 10:30:55 Stunden (68 AK/351 Ges.) Aber unterm Strich bin ich mehr als überglücklich und kann den Wettkampf nur weiterempfehlen!

 

Ein Triathlon-Neuling will in Deutschland, genauer gesagt im Saarland Fuß fassen. Am Bostalsee soll einer neuen Serie Leben eingehaucht werden. Der Bostalsee und das nördliche Saarland darum herum schreien ja geradezu nach einer professionellen Triathlon-Veranstaltung. TRI 113 bedeutet ein Triathlon über die Mitteldistanz, also 1,9 Kilometer schwimmen – 90 Kilometer Rad fahren – 21,1 Kilometer laufen. Ergeben zusammen 113 Kilometer, die Hälfte des großen Bruders über die Ironman-Distanz.Bei der Erstauflage am 11. September waren nur rund 80 Teilnehmer am Start. Pünktlich um 9 Uhr wurden diese auf die Schwimmstrecke im Bostalsee geschickt, die sich auf zwei Runden verteilte.Für das tritronic team waren eine Staffel mit Miriam Keller, Caroline Fischer und Frank Linkhauer sowie Daniel Schallmo als Einzelstarter am Start.Nach 31:45 Minuten verließ Schallmo als vierter das Wasser. Keller folgte 12:30 Minuten später. Die als schwer einzustufende Radrunde führte über Wallhausen, Steinberg-Deckenhardt, Oberthal, Selbach, Primstal, Nonnweiler und Türkismühle und war zweimal zu fahren. Schallmo beendete die 90 Kilometer nach 2:42 Stunden. Fischer benötigte 3:45 Stunden und übergab an Linkhauer, der mit einer Zeit von 1:36:34 Stunden für eine Gesamtzeit von 6:07:28 Stunden und Platz 9 sorgte. Da war Schallmo schon über eine Stunde im Ziel. Mit einer Laufzeit von 1:39:38 Stunden schaffte er eine Endzeit von 4:55:24 Stunden und blieb somit noch unter der angepeilten 5-Stunden-Grenze.

 

Triathlon Bad Sobernheim
Bei herrlichen äußeren Bedingungen begaben sich mit Jörg Foshag und Timo Backes 2 Athleten des tritronic team auf die Reise nach Bad Sobernheim. Dort fand der 27. Bad Sobernheimer Triathlon statt. Bei diesem Rennen galt es 300 Meter im sehr schönen Freibad zu schwimmen. Die 20 Radkilometer wurden auf einer vollgesperrten Wendepunktstrecke gefahren und die 5 Laufkilometer verteilten sich über 5 Runden um die Sportanlagen vor Ort. Jörg war an diesem Tag schnellster tritronic und beendete das Rennen, nur eine Woche nach seinem Start bei der Challenge Walchsee, auf Platz 19 AK45. Besonders erfreulich war das Comeback von Timo nach 2jähriger Wettkampfpause. Er belegte den 12.Platz  in seiner AK.

 

Das Rennen in Bad Sobernheim ist sehr familiär gehalten und trotzdem sehr gut organisiert. Wer einen schönen Jedermanntriathlon zum Ende der Saison sucht, ist hier genau richtig.

 

Challenge Walchsee Mitteldistanz

Challenge Walchsee 

1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen- auf diese sportliche Herausforderung lassen sich bei der diesjährigen Challenge Walchsee 1.900 Teilnehmende aus 32 Nationen ein. Darunter waren auch die beiden Athleten des tritronic team St.Wendel Jörg Foshag und Torsten Kunkel. Daniel Rheinhardt hatte auch seinen Start geplant. Er musste diesen leider krankheitsbedingt absagen.  

 

 

 

Am Freitag den 02.09 machten sich die beiden St.Wendeler Athleten mit ihren Fans auf den Weg nach Österreich. Nachdem das Quartier bezogen war hieß es am Samstag einchecken und auf den Wettkampf freuen.  

 

Am Rennmorgen war es noch etwas neblig, aber es sollte ein herrlicher Tag in Tirol werden. Der Schwimmstart wurde als Rolling Start durchgeführt. Nun galt es die 1,9 Kilometer Schwimmstrecke im herrlichen Walchsee zu absolvieren. Die anspruchsvolle Radstrecke mit 1250 Höhenmetern war eine 45 Kilometer Schleife, welche zwei mal gefahren werden musste. Die Laufstrecke war ein Rundkurs um den Walchsee, welcher 4 Mal zu laufen war. Pro Runde befanden sich zwei kleine langgezogene Anstiege, die sich spätestens in der 3. Runde bemerkbar machten.  

 

Schnellster tritronic am diesem Tag war Jörg mit einer Endzeit von 06:03:05 Stunden. Wie man es von Jörg gewohnt ist, hat er von Beginn bis Ende sein Rennen durchgezogen und ist mit einem lächeln über die Ziellinie. Der Tag von Torsten sollte dieses Rennen nicht werden. Er stürzte mit dem Rad kurz vor der Wechselzone. Aber auch er konnte das Rennen mit einer Zeit von 06:13:59 Stunden noch beenden. 

 

Das Rennen am Walchsee ist eine Perle. Sie ist super organisiert und die Landschaft ein Traum. Wer am Ende der Saison noch eine Mitteldistanz machen möchte in Verlängerung mit ein paar Tagen Urlaub ist hier genau richtig.

 

Kevin Thewes siegt beim Sprinttriathlon Illingen und wird mit Gesamtsieg Saarlandmeister über die Mitteldistanz am Bostalsee

 Am 28. August wurde bei herrlichen Sonnenschein der 18. Erdgas Power Triathlon in Illingen über die Sprintdistanz von 300m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km laufen, ausgetragen. Aus St. Wendeler Sicht erfolgreich am Start war Kevin Thewes. Die Schwimmstrecke wurde im Hallenbad Illingen ausgetragen, für die Kevin etwas mehr als 4,5 Minuten benötigte. Nach einem flotten ersten Wechsel begab er sich als 14. auf die anspruchsvolle Radstrecke und nahm die Verfolgung auf.

Vier Runden à 5km (2,5km hoch, 2,5km runter) waren zu absolvieren. Schon am Ende der ersten Runde übernahm Thewes die Führung und fuhr mit dem schnellsten Radsplit des Tages zum zweiten Wechsel. Nach dem dieser nahezu perfekt verlief, riss er sehr schnell eine Lücke zwischen Ihm und den Zweitplatzierten.

 Durch seine sehr gute Laufform (schnellste Laufzeit des Tages) konnte der 25-Jährige das Rennen sehr schnell für sich entscheiden und sicherte sich nach 59:25min mit einer Minute Vorsprung den Gesamtsieg.

 

Regenschlacht am Bostalsee

 

Eine Woche später wurden im Rahmen der 5. Auflage des Top Race Germany in Bosen, die Saarland- und Rheinland-Pfalz Meisterschaften im Triathlon über die Mitteldistanz  von 1,9km Schwimmen, 75km Radfahren und 20km Laufen ausgetragen. Auch hier war wieder Kevin Thewes dabei.

Im Gegensatz zur Woche davor waren die Bedingungen alles andere als perfekt. 14 Grad Lufttemperatur, strömender Regen und starker Wind raubten den Triathleten zusätzliche Energie. Hierzu sollte man erwähnen, dass der Veranstalter aber alles Nötige getan hat, um die Sicherheit der Athleten nicht zu gefährden.

 Mit einem Massenstart, bei 20°C Wassertemperatur, begaben sich die Athleten auf die Schwimmstrecke, wo zwei Runden mit einem kurzen Landgang zu bewältigen waren.

Thewes stieg nach 32min mit knapp vier Minuten Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser. Die Radstrecke, mit über 900 Höhenmetern mit bis zu 12% steilen Anstiegen, erstreckte sich ebenfalls über 2 Runden. Der Regen verursachte leider auch bei so manchen Athleten versagende Bremsen. Zum Glück gab es aber keine schwereren Stürze.  Kevin machte von Beginn an Druck, war aber in den Abfahrten vorsichtig (nach dem Motto „Man gewinnt einen Triathlon beim Laufen“), und fuhr mit dem drittbesten Radsplit von 2:05h zum zweiten Wechsel. Mit 2:44min Rückstand zum Ersten begab er sich auf die hügelige Laufstrecke wo sich dramatische Szenen abspielten:

 

Nach dem der 25-jährige schon nach einer von vier Laufrunden den Rückstand um fast eine Minute verkürzen konnte und bereits auf Rang 2 lag, musste er während der zweiten Runde einen Stopp in den Büschen einlegen, womit er wieder auf Rang 3 zurückviel. Zur gleichen Zeit rutschte auch noch der Führende an einem Wendepunkt auf dem nassen Boden aus. Kevin konnte sein hohes Anfangstempo aber gleich wieder auf nehmen und schob sich noch vor der dritten Runde wieder auf Platz 2 vor. Auf 45 Sekunden konnte Thewes seinen Rückstand bis eingangs der letzten Runde reduzieren und gab weiterhin Vollgas! Der stärkste Läufer im Feld setzte alles auf eine Karte und übernahm knapp 2km vor dem Ziel die Führung und gab diese nicht mehr ab.Nach 4:05:38h überquerte Kevin Thewes mit einem Jubelschrei die Ziellinie, 40 Sekunden vor dem Zweiten, und sicherte sich neben dem Gesamtsieg auch die Saarlandmeisterschaft über die Mitteldistanz im Triathlon.

 

M-net Mitteldistanz Triathlon Erlangen 20.08.16

 

Bericht von Daniel Schallmo :

 

Bei den zahlreichen kleinen, aber feinen Triathlons in Deutschland, steht der von Erlangen sicher sehr weit oben. Bereits zum 27ten Mal wurde er heuer ausgetragen. Insgesamt 800 Startplärtze werden vergeben: 300 auf der olympischen und 500 auf der Mitteldistanz. Und diese sind jedes Jahr binnen weniger Wochen ausverkauft. Die Organisation ist vorbildlich, die Helfer sind mit Leib und Seele dabei und die Strecken sind einfach nur schön.
Bei der Mitteldistanz teilen sich die Strecken wie folgt auf: geschwommen wird im Main-Donau-Kanal, also in der Verlängerung der Schwimmstrecke von Roth nach Norden. Die Radstrecke von 81 Kilometern verteilt sich auf zwei Runden rund um Erlangen und weist Anstiege bis 10% sowie rund 500 Höhenmeter auf. Wegen einer Baustelle musste eine extra Schleife gefahren werden, wodurch die Radstrecke vier Kilometer länger war als in den Vorjahren. Die 20 Kilometer lange Laufstrecke führt zuerst am Kanal entlang und danach auf zwei Runden durch das jenseitige Waldgebiet über Schotter- und Waldwege ins Stadion des TV Erlangen.
Aus St. Wendeler Sicht starteten Marco Sahm (der allerdings für seinen Bamberger Verein) und Daniel Schallmo vom tritronic team. Aufgrund der „leider“ zu hohen Wassertemperatur wurde ein Neoprenverbot ausgesprochen, was für schwächere Schwimmer, wie Schallmo, einige Minuten mehr im Wasser bedeutete. So entstieg er als 100ster fast sieben Minuten nach Marco Sahm dem Kanal, um sich auf sein Triathlonrad zu schwingen. Nach 2:21 Stunden auf dem Rad und einigen zurück gewonnenen Plätzen stürmte Schallmo auf die Laufstrecke und bewältigte die 20 Kilometer in 1:29:58 Stunden, was ihm eine Gesamtzeit von 4:31:57 Stunden und Platz drei in der Altersklasse bescherte. Da war Sahm schon 32 Minuten im Ziel. Als einer der Favoriten gesetzt (er war im Vorjahr Zweiter gesamt) erreichte er in diesem Jahr, obwohl eine Minute schneller, „nur“ Platz 13 Gesamt (Platz 2 in der Altersklasse).

City Triathlon Frankfurt über die Olympische Distanz

Um 8:55 Uhr fiel der Startschuss zum Frankfurter Citytriathlon im Langener Waldsee. Hier hieß es heute 1,5 Kilometer schwimmen und nicht wie sonst 3,8 Kilometer beim Ironman Frankfurt. Die Schwimmstrecke musste an diesem Tag, aufgrund des warmen Wassers. Selbst Aldona, wie jeder weiß, Megapanik und Respekt vor dem Freiwasser hat, schaffte souverän die Schwimmstrecke. 
Die 40 Kilometer Radstrecke war flach und somit auch sehr schnell. Danach ging es zur dritten Disziplin am heutigen Tage. Jetzt hieß es 10 Kilometer laufen durch die wunderschöne Frankfurter City. Die Laufstrecke hatte 5 Kilometer und musste somit zweimal durchlaufen werden.
Für Chris Thompson war es der erste Triathlon. Er genoss jeden Kilometer und beendete das Rennen in 2:54 Stunden. Seine Frau Aldona lief kurz nach ihm nach 2:58 Stunden durch das Ziel in der Frankfurter City. Tom konnte seine gute Form unterstreichen mit einer Zielzeit von 2:37 Stunden.

Im Ziel waren alle super zufrieden und konnten den Tag gemeinsam genießen!
Im Herzen von Frankfurt wurde eine super Veranstaltung geboten, welche sehr zu empfehlen ist.

LG Bianka und Aldona

City Triathlon Merzig 14.08.2016

 

 

Sechs Teilnehmer des tritronic team St.Wendel erreichen vier Mal das Podium bei der diesjährigen Saarlandmeisterschaft auf der olympischen Distanz

 

 

 

Bei herrlichem Triathlonwetter begaben sich 2 Athletinnen und 4 Athleten des tritronic team St.Wendel auf den Weg nach Merzig. Dort wurde am 14.08.2016 die 2. Auflage des Citytriathlon, welcher in diesem Jahr auch die Heimat der Saarlandmeisterschaft über die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen) war, ausgetragen.

 

Geschwommen wurden 1500 Meter in der Saar, verteilt auf zwei Runden. So mussten die Athletinnen und Athleten 750 Meter gegen und 750 Meter mit der Strömung schwimmen.  Die 40 flachen Radkilometer verteilten sich auf vier Runden, was acht Mal Wendepunkt mit abbremsen und erneuter Tempoaufnahme bedeutete. Die letzten 10 Laufkilometer, die sich auf vier Runden durch den Stadtpark verteilten, waren die letzte Hürde bevor aus zum Zieleinlauf vor der Merziger Stadthalle kam.

 

Die fünf St. Wendeler platzierten sich wie folgt:

 

Aldona Thomson in der TW 45 in 2:52:37 Stunden Platz 3, Bianca Klee-Alles in der TW 55 in 3:11:00 Stunden Platz 1, Torsten Kunkel belegte in der TM 35 in 2:37:47 Stunden Platz 3,Pascal Duhautpas belegte in der TM 40 in 2:19:32 Stunden Platz 2 und war somit schnellste Tritronic an diesem Tag, Jörg Foshag in der TM 45 in 2:49:50 Stunden Platz 9 und Bernd Ripplinger in der TM 50 in 2:36:25 Stunden Platz 6.

 

 

 

 

 

Bericht von Pascal:

Anbei mein Bericht vom Rennen in Merzig von Sonntag, ich konnte dort den Vizemeistertitel der Saarlandmeisterschaft in der M40 fürs tritronic-team gewinnen :

Beim Schwimmen bin ich sehr forsch losgeschwommen und habe mich direkt an der Spitze des Rennens befunden. Ich habe mir keine grossen taktischen Gedanken gemacht und wollte nur Spass haben.... Als ich dann am Wendepunkt immer noch 2ter war habe ich das Tempo durchgezogen, auch bei ∅HF von 163!!! War eigentlich noch ganz ok mit der Belastung, ich habe das Schwimmen als 2ter beendet in 23:45min (Gesamtplatz 30 alle Rennen zusammengelegt)

Auf dem Rad habe ich auch versucht, Vollgas zu gehen aber ich konnte bedingt durch die Ermüdung nur etwa 90% geben. Mehr war nicht drin. Am Ende der 40km hatte ich eine Zeit von 1:03:05Std. was einem guten 39er Schnitt entspricht. ∅235W, ∅HF162(!)

Die T2 habe ich auf Platz 4 verlassen (36. Radzeit overall), habe aber schnell feststellen müssen dass beim Laufen nichts geht! Erster km in 4:34, 2ter in 5:04..... danach ging gar nix mehr und ich bin die 9.2km in 49:33min gelaufen, Herzfrequenz habe ich nicht in den Griff bekommen, die lag bei Joggingtempo von 5:45 am Ende immer noch bei 155Schlägen.....  (Wetter war sehr schwül und warm)

In dem Rennen habe ich Platz 8 absichern können, Gesamtplatz war schlussendlich 78. von 244 Athleten. Witzigerweise bin ich in der Endabrechnung der SM 2. in der M40 geworden, habe also den Vize-Titel eingeheimst..... Mit einer Laufzeit von unter 42min wäre ich sogar Saarlandmeister M40 geworden... dann also doch noch versöhnlicher Abschluss der Saison.

 

Pascal Duhautpas

Ironman Maastricht 06.08.2016

Schwimmen : [169. Schwimmzeit von 1776]  lief ganz gut, bin mit der Zeit von 58:17min ganz zufrieden, das erste Mal wieder unter 1Std. geschwommen seit 2006. Durch den Rollingstart gab’s keine Prügelei im Wasser, ich konnte das Tempo gefühlt konstant halten. HFØ=155bpm  [3min schneller als beim IM Mallorca im September 2015], 8sec schneller als AG-Gewinner M40! Beim nächsten IM möchte ich gerne eine Zeit von 56-57min schwimmen, diese Ansage steht!

Wechsel 1 : da ich den Einteiler unter dem Neo bis zur Hüfte ausgezogen hatte, hatte ich einige Probleme beim wiederanziehen – Zeitverlust insgesamt ca. 45-60sec

Rad : [128. Radzeit] die ersten 80km verliefen sehr gut, bei halber Strecke hatte ich eine Durchgangszeit von 2:32:00Std. Dann setzte starker Regen ein [zwischen km80-140] der die Strecke noch gefährlicher machte als sie ohnehin schon war. Etliche 90-Grad-Kurven mit Zebrastreifen direkt dahinter, Feldwege, sehr wellige Strecke, unebener und rauher Belag, grosse Löcher und Bumper sowie ziemlich unrunde Strecke insgesamt machten sich so langsam bemerkbar. Es gab etliche Stürze in den Abfahrten, teils direkt vor mir, so dass ich vorsichtshalber rausgenommen habe. Schlussendlich hatte ich eine Radzeit von 5:26:31, also nicht besonders gut. ØHF=144 ist auch nicht besonders hoch, ØNP=238W hätte auch höher sein können. Die Nahrungszufuhr hat an sich geklappt, ich hatte 2 Trinkflaschen mit je 240-250gr KH dabei, bei km90 war die erste leer, bei 180km die 2te, also alles nach Plan. Insgesamt habe ich auf dem Rad auch noch ca. 5 Trinkflaschen von 650ml mit Iso getrunken, denke das müsste so nach Plan gewesen sein. Aufgrund dieser ganzen Masse hatte ich aber schon einige Magenprobleme, habe aber die Nahrungsaufnahme nach Plan durchgezogen.  Zeit war ca. 10-15min langsamer als geplant, Höhenmeter knapp 1500m, insgesamt sind nur 7 Athleten unter 5Std. gefahren, nur 14min langsamer als Gewinner AG M40.

Wechsel 2 : war ca. 1min zu langsam, da ich Kompressionsstrümpfe angezogen habe

Lauf : [301. Laufzeit] die erste Runde à 10.5km war gut, Tempo von 4:50-4:55min/km genau im Soll mit Zielzeit 3:20-3:25Std., Magen hat zwar rebelliert aber Lauftempo hat sich gut angefühlt. Ab der ersten Runde ging’s dann aber langsam den Bach runter. Ich habe mich gezwungen die Sponsor-Gels jede 15min zuzuführen (also halbes Gel à ca. 25gr KH pro 15min ergibt dann ca. 100gr. KH/h) und an jeder aidstation 2-3 Becher mit Wasser und Iso (inkl. nur 2x Pepsi-Cola…. geht gar nicht….) zu trinken. Ich hatte einen richtigen Wasserbauch und es hat sich überhaupt nicht gut angefühlt soviel zu trinken, habe mich aber an die Vorgabe gehalten. Leider hat’s aber nicht funktioniert, die Beine gingen immer mehr zu so dass das Tempo immer langsamer wurde. Runde 2 war noch Tempo 5:10-5:15/km möglich, R3 in 5:20-5:25, R4 in 5:25-5:30. Insgesamt waren die 3:49:26 nicht das was ich laufen möchte, aber wenigstens war’s der erste Marathon überhaupt den ich durchgelaufen bin ohne zu gehen. ØHF lag nur bei 131bpm, also viel zu niedrig. Die muskulären Probleme in den Beinen und dem Hüftbeuger links waren wohl der Streckenführung geschuldet, es gab pro Runde eine steilen 7% Anstieg auf 150m zu bewältigen sowie vielen Kopfsteinpflasterpassagen. Alles in allem sehr unrunde Laufstrecke. [Marathon trotzdem knapp 30min schneller als beim IM Mallorca im September 2015]

Insgesamt : die Zeit von 10:23:14 ist meine 2t beste Endzeit überhaupt auf einem IM – 2t bester Marathon und 2t beste Schwimmzeit in einem IM – schlimmste Radstrecke bei einem Triathlon überhaupt, werde ich definitiv so nicht mehr fahren – insgesamt Platz 185 von 1776 Startern, Platz 37 in M40-44. Top100-Resultat wäre realistisch gewesen mit einer Zeit von knapp um die 10Std.

Liebe Grüsse, Pascal Duhautpas

Rennbericht Challenge Roth 17.07.2016

Am 17.07. fand eine der weltweit größten Triathlonveranstaltung auf der Langdistanz statt, die Challenge Roth.

Die 3.400 Einzelstarter mussten hierbei 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren sowie den klassischen Marathon in eben dieser Reihenfolge absolvieren. Die Region Roth verwandelt sich dabei mit ihren 6.500 freiwilligen Helfern in einen Ausnahmezustand.

 

Um Punkt 7:15 Uhr, 45 Minuten nach den Profis, startete unser Athlet Frank Linkhauer in das Abenteuer Challenge Roth. Nun galt es die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke im Main-Donau-Kanal zu bewältigen. Nach fast genau 1:25 Stunden war die erste Disziplin des Tages geschafft. Jetzt hieß es schnell Beutel greifen, ab ins Wechselzelt, Neo aus, Startnummer um und ab auf das Rad. Hier musste die 90 Kilometerrunde 2 mal absolviert werden. Dies bedeutete aber auch, dass man 2 mal die Stimmung am Solarer Berg genießen durfte. Nach Angaben des Veranstalters versammelten sich dort 50.000 Zuschauer die die Athleten den Berg hinauf trugen. In diesen Genuss kam auch der Athlet des tritronic teams. Aber auch auf dem restlichen Teil der Strecke wurden die Athleten von den Zuschauern frenetisch angefeuert.  So konnte Linkhauer nach  einer Zeit von 5 Stunden und 33 Minuten mit dem Laufen beginnen. Jetzt hieß es noch einmal alle Kräfte sammeln für den abschließenden Marathon. Nach Aussage von unserem Athleten gelang ihm dies auch bis Kilometer 21. Danach musste er das ein oder andere Mal auf die Zähne beißen. Aber an diesem Tage ließen sich alle Athleten von der Euphorie um den Weltrekordler Jan Frodeno anstecken. So erreichte der einzige Athlet des tritronic team St.Wendel nach einer Marathonzeit von 3 Stunden und 40 Minuten das Zielstation. Jetzt konnte Frank Linkhauer die ganze Stimmung aufsaugen und die Challenge Roth nach 10 Stunden und 45 Minuten finishen.

 

Franks Fazit zum Wettkampf: absolut perfekt organisiert, super freundliche Helfer, unbeschreibliche Stimmung, familiäre Atmosphäre. Nur zu empfehlen!!

 

Ironman 70.3 Kraichgau

Die Region Kraichgau im Südwesten Deutschlands ist als Triathlon Hochburg bekannt. So fand hier am 05.07.2016 der Ironman 70.3 statt. Die Halbdistanz besteht aus einer Schwimmstrecke über 1,9 km im Hardtsee, einer mit ca. 1.000 Hm anspruchsvollen, profilierten Radetappe über 90 km und einem Halbmarathon über 21,1 km in Bad Schönborn..

Über 2300 Sportler aus 49 Nationen stellten sich dieser Herausforderung. Darunter waren auch  sechs Athleten und eine Athletin des tritronic team St.Wendel.

Schnellster St.Wendeler Triathlet an diesem Tage war Kevin Thewes mit 4:44 Std. Dies war besonders erfreulich, da er 2 Wochen vorher beim Ironman 70.3 in Barcelona wegen einer Radpanne aufgeben musste. Gefolgt wurde er von Daniel Schallmo mit  4:53 Std. Mit dieser Zeit erreichte Schallmo den 5. Platz in seiner Altersklasse. Dies hätte ausgereicht, um an der 70.3 Weltmeisterschaft an der australischen Sunshine Coast in Mooloolaba teilzunehmen. Aus persönlichen Gründen war dies aber in diesem Jahr nicht vorgesehen.

Die anderen Athleten erzielten folgende Ergebnisse:

Reinhardt Daniel 05:05:46 Std. AK 35-39 Platz 87.

Linkhauer Frank, 05:06:33 Std. AK 40-44 Platz 92.

Barthel Thomas, 05:07:39 Std. AK 45-49 Platz 99.

Eckert Stefan, 05:30:29 Std. AK 30-34 Platz 138.

Foshag Jörg, 06:04:58 Std. AK 45-49 Platz 265.

Thompson, Aldona 06:08:45 Std. AK 45-49 Platz 32

Für Aldona Thompson war es der erste Ironman 70.3. Man hörte sie aber berichten, dass es nicht ihr letzter war.

Für alle St.Wendeler Athleten war es ein schöner gut organisierter Wettkampf. Im nächsten Jahr werden Vertreter des tritronic team St.Wendel den Weg in den Kraichgau bestimmt wieder antreten.

Powerman St. Wendel

18 Jahre nach der Austragung der Powerman-Weltmeisterschaft fand Ende Juni in unserer Heimatstadt St.Wendel erstmalig wieder ein Duathlon unter dem Powerman-Label statt. Start und Ziel waren sehr nahe am Schlossplatz und die Wechselzone befand sich auf der Mott. So konnten unsere Athletinnen und Athleten durch die nicht außen stehenden Teammitglieder lautstark angefeuert werden. Die abwechslungsreiche und selektive Wettkampfstrecke mit Steigungen bis zu 12 Prozent beim Radfahren brachten die Oberschenkel der Teilnehmenden zum glühen. Die Strecke in St.Wendel ist laut Powerman eine der schwersten Strecke der ganzen Powerman Serie. 

 

Auf der Langdistanz (10 Kilometer Laufen, 120 Kilometer Radfahren und abschließend 20 Kilometer Laufen) konnten die Athleten des tritronic teams folgende Ergebnisse erzielen: 

 

Marco Sahm                     6:05 Stunden AK Platz 2 Ges. 4
Dennis Piro                       6:24 Stunden AK Platz 1
Michael Fries                      6:25 Stunden AK Platz 5
Steffen Roos                     6:34 Stunden AK Platz 7
Franck Vampouille.           7:13 Stunden AK 5
Timo Laabs                       7:37 AK Platz 7
Andreas Fox                      7:45 AK Platz 16 

 

Auf der Kurzdistanz (5 Kilometer Laufen, 40 Kilometer Radfahren und abschließend 5 Kilometer Laufen) konnten die Athleten des tritronic teams folgende Ergebnisse erzielen: 

 

Marco Forster              1:51 Stunden AK Platz 1 Ges 2
Daniel Reinhard           2:08 Stunden AK Platz 2
Roos Mireille                2:37 Stunden AK Platz 1 

 

Weiterhin konnten Petra und Bernd Ripplinger in der gemischten Staffel auf der Kurzdistanz den AK Platz 1 erkämpfen. Ebenso stellten sich C. Tompson und M. Wagmann der Herausforderung Kurzdistanz als Staffel der Männer und erreichten dort den 8. Platz. 

 

Das tritronic team St.Wendel war an der Powermanveranstaltung das Team mit den meisten Teilnehmern!!

 

Challenge Heilbronn mit Bianka Tom 19.06.16

Bericht  Challenge Heilbronn Halbdistanz und olympische Distanz

19.6.2016
Schwimmen verboten hieß es an diesem Tag. Aufgrund zahlreicher Regenfälle und sich dadurch gebildete Hochwasser haben die Veranstalter gezwungen aus einem Triathlon einen Duathlon zu machen. Dies enttäuschte vieleAthleten. Hatten sich doch alle auf eine tolle Triathlonveranstaltung gefreut. Zumal bei diesem Rennen auf der Mitteldistanz die deutschen Meisterschaften ermittelt wurden.
Unser Athlet Tom Barthel konnte in einer Zeit von 5:07 Std die Challenge Heilbronn beenden.  Erstaunlich war, dass er genau die gleiche Zeit 2 Wochen vorher im Kraichgau erzielen konnte.
Bianka Klee-Alles beendete das Rennen auf der olympischen Distanz in 2:46 Std. Dies bedeutete Platz 6 in ihrer Altersklasse. 
Bianca berichtete, dass sie die letzten Meter voll Adrenalin durch die Zuschauermenge wie auf Wolke 7 über den roten Teppich ins Ziel lief. 
Das Wetter sowie die Stimmung am Renntag waren top!!



Triathlon Echternach [LUX]

Beim 32. Internationalen Triathlon Echternach [LUX] über die OD konnte der Luxemburger Pascal Duhautpas seine zweitbeste je erreichte Zeit (2:14:42Std.) erbringen, dies in der unmittelbaren Vorbereitung auf den IM Maastricht Ende Juli.

Das Schwimmen ohne Neo im ziemlich trüben Echternacher See lief wie erwartet gut so dass Pascal nach 25:04min für die 1550m auf Platz 18 aus dem Wasser stieg.

Die 3 Radrunden mit insgesamt 400m Höhenmetern verliefen dann nicht mehr so locker – einige Attacken in dem 12% Anstieg forderten ihren Tribut so dass sich ab der 2ten Runde erste Wadenkrämpfe bemerkbar machten. Aufgrund der Draftingfreigabe bei diesem Rennen wäre eine gute Radgruppe wichtig gewesen, leider habe ich den Anschluss durch die Muskelprobleme in Runde 3 verloren. Nach 1:04:42Std. erreichte ich T2, immer noch in den TOP20 liegend.

Der erste Laufkilometer war dann alles andere als flüssig, sämtliche Beinmuskeln machten sich bemerkbar so dass es etwas gedauert hat bis ich meinen Rhythmus gefunden hatte.  Die restlichen 9km waren dann mit einem 4:20er Tempo ganz ok. (43:23min)

Letztlich finishte ich auf Gesamtrang 18 von 111 Athleten und erreichte somit den 3ten Rang in der M40-44.

 

Pascal Duhautpas

Kurz Triathlon Messein-Nancy / Lothringen

Seit 3 Jahren war dies der erste Start bei einer olympischen Distanz in Messein-Nancy/Lothringen. Dieses Rennen war ein Meisterschaftsrennen der 3. franz. Liga und somit qualitativ gut besetzt.

Nach einem einwöchigen Trainingslager in Mallorca (mit knapp 40Std. kraftraubendem Training) bin ich nicht ganz frisch in dieses ‘Sprint’-Rennen gestartet.

Beim Schwimmen (2 Runden à 750m mit knapp 100m Laufausstieg) bin ich forsch drauf los und habe versucht, an der Spitzengruppe dranzubleiben. Leider habe ich den Anschluss an die TOP10 knapp nicht halten können und bin somit, äusserst angetan von meiner Leistung, nach 23:30min aus dem Wasser. 250m Laufweg zur T1 im Neo bei schwülem Wetter waren dann aber schon nicht mehr so witzig!!!

Einmal auf dem Rad wollte ich von meiner Form profitieren, ich bin die ersten 5km mit ca. 40er Schnitt los. Leider habe ich aber schnell gemerkt dass die Beine noch immer nicht frisch waren nach dem TL, insbesondere die kleinen Anstiege auf dieser welligen Strecke haben mir so richtig die Energie aus den Beinen gezogen – somit bin ich bis auf Platz 19 zurückgefallen. (1:11:05Std, 33.5km/h-Schnitt auf 350m Höhenmeter)

Trotz einiger Frustration über diese 40km habe ich mir fürs Laufen dann vorgenommen, diesen Platz zu halten, aber auch hier waren die Beine müde so dass am Ende ein 24ter Gesamtplatz von 112 Starter rausgesprungen ist. Jetzt gilt es erst mal ein wenig erholen und Luft an die Form kommen lassen im Hinblick auf den IM70.3 in Luxemburg Mitte Juni.

 

 

DUHAUTPAS Pascal

Mussbach Triathlon 1,5 - 42-10

Zum 25.ten Mal fand am 05.06.2016 der Mussbach-Triathlon statt. Der Kurzdistanztriathlon (1,5km Schwimmen – 40km Radfahren – 10km Laufen) ist der erste in der Rhein-Neckar-Cup Serie. Am Start waren vom Tritronic Team Mireille Roos, Matthias Wiesen, Steffen Roos und Marco Forster. Nachdem es die Tage vorher mehr als nötig geregnet hatte, kam pünktlich zum Beginn des Triathlons die Sonne raus.

 

 

 

Zuerst durfte Mireille in Startgruppe 3 mit den Frauen ran. Geschwommen wurde auf der 50m Bahn im Freibad in Neustadt/Weinstraße. Nach schnellen 28:06min entstieg sie dem Wasser und wechselte aufs Rad. Bei der Radrunde galt es einmal über die Kalmit zu fahren um von Neustadt nach Mussbach zu fahren, wo anschließend gelaufen wurde. Mireille erreichte das Ziel nach 03:13:20h als 7. Ihrer Altersklasse.

 

 

 

Als nächster in Startgruppe 4 war Matthias dran. Er schwamm mit 27:59min ein wenig schneller als Mireille und legte dann auf dem Rad eine gute Zeit hin. Lediglich beim Laufen hatte er, vielleicht auch den schwülen Bedingungen geschuldet, einen kleinen Einbruch. Mit 03:03:50h wurde er immerhin noch 8. In seiner Alterklasse.

 

 

 

Steffen und Marco durften in der letzten Startgruppe gemeinsam eine Bahn teilen. Aufgrund des duathlonspezifischen Trainings machte Steffen jedoch keine Anstalten seinem Vereinskameraden im Wasser folgen zu wollen. So kam es, dass Marco nach 23:19min und Steffen nach 27:04min dem Wasser entstiegen. Beide hatte an diesem Tag gute Radbeine und insbesondere Marco konnte mit der 6besten Radzeit Kontakt zur Spitze halten. Steffen hatte auch einige Plätze aufgeholt und wechselte um Platz 30 zum Laufen. Marco kam als 8ter auf die Laufstrecke, musste jedoch nach wenigen Kilometern feststellen, dass der Rücken immer noch nicht ausgeheilt war. Trotzdem verlor er nur einen Platz beim Laufen und konnte als 9ter Gesamt finishen. Mit dieser Zeit wäre er auch Gesamtsieger der Rheinland-Pfalz Meisterschaft geworden, jedoch wohnt er zwar in diesem Bundesland, den Startpass hat er jedoch im Saarland. Steffen musste seinem Radtempo auch etwas Tribut zollen und verlor beim Laufen noch ein paar Plätze, wurde am Ende jedoch guter 33ter und verpasste das Altersklassenpodium nur um knappe 2 Minuten.

 

 

 

Gruß

 

Marco

 

Deutsche Meisterschaft Duathlon kurz in Alsdorf

Nachdem Gunter Fuchs vom tritronic team St. Wendel seinen Start krankheitsbedingt absagen musste, war Daniel Schallmo vom gleichen Verein der einzige saarländische Vertreter bei den Deutschen Duathlon Meisterschaften, die in diesem Jahr im nordrhein-westfälischen Alsdorf unweit der belgischen Grenze ausgetragen wurden. 

 

Zu bewältig waren die Distanzen: 10 Kilometer Laufe - 40 kilometer Rad fahren - 5 Kilometer Laufen. während sich die Laufstrecke als ein mit vielen Schleifen gespickter 2,5 Kilometer Rundkurs darstellte, war die Radstrecke ein stupider und sehr welliger Wendepunkt Kurs über sechs Runden. Das wäre an sich kein problem für die Athletinnen und Athleten gewesen. Aber die Strecke lag frei im Wind und der zeigte am Wettkampftag, was er drauf hatte. Die Temperaturen lagen dadurch im Bereich von ca. 5° C und wer mit der Bekleidung gegeizt hatte, der fror.

 

Für ein Schallmo war der Wettkampf ein erster Formtest nach der Winter- und Wettkampfpause. Es zeigte sich wieder, dass auch in den höheren Altersklassen nichts geschenkt wird. Die ersten acht nach 10 Kilometern liefen alle noch unter 40 Minuten, fuhren zwischen einem 40er und einem 35er Schnitt und liefen die letzten 5 Kilometer zwischen 20 und 22 Minuten.

 

Am Ende blieb für Schallmo die Uhr bei 2:11:00 Stunden stehen (Lauf 1: 39:43 Minuten, Rad: 1:08:02 Stunden, Lauf 2: 21:03 Minuten), was für ihn Platz 7 in der Altersklasse 55 bedeutete.
DS

 

Triathlon Tholey 22.5.16

Wieder 3 Tritronics in den Top 10 - Neue Vereinsmeister Marco Forster und Mireille Roos

 

Beim 9. Schaumbergtriathlon in Tholey über die Sprintdistanz (0,3 km- 22km- 4,6 km) am 22.05.2016 suchte das tritronic team seine Vereinsmeister. Hier setzte sich Marco Forster gegen seine männl. Vereinskameraden durch. Bei den weibl. Vereinsmitgliedern feierte Mireille Roos ihren 1. Vereinsmeistertitel.

 

Bei herrlichem Triathlonwetter nahmen wiederholt sehr viele Athletinnen und Athleten am 9. Schaumbergtriathlon teil. Bei der diesjährigen Auflage musste die Radstrecke wegen Straßenbauarbeiten geändert werden. Ansonsten blieb die Strecke gegenüber den Vorjahren unverändert. Dies änderte aber nichts an der wie immer sehr professionellen Durchführung der Veranstaltung.

 

Neben der Vereinsmeisterschaft ergab sich folgendes Gesamtergebnis:

 

TK

 

Marco Forster (TM 35) Platz 3, Steffen Roos (TM 45) Platz 2, Dennis Piro (TM25) Platz 2, Michael Fries (TM45) Platz 5, Timo Laabs (TM30) Platz 3, Franck Vampouille (TM50) Platz 4, Torsten Kunkel (TM 35) Platz 9, Dirk Monz (TM 40) Platz 12, Mireille Roos (TW 45) Platz 3 und Bianka Klee-Alles (TW55) Platz 2. 

 

Grenzland Duathlon Güdingen 10-40-5

Gelungener Saisoneinstieg des tritronic team St. Wendel

Marco Forster hat sich beim Grenzlandduathlon in Güdingen den Gesamtsieg sowie den Saarlandmeistertitel bei den 35- bis 39-Jährigen gesichert (M35). Forster war das Maß aller Dinge nach zehn Kilometer Laufen, 40 Kilometer Radfahren und noch einmal fünf Kilometer Laufen mit einer Siegerzeit von 2:03 Stunden. 

Kevin Thewes vervollständigte das Siegertreppchen mit dem 3. Gesamtrang sowie dem Vizesaarlandmeistertitel in seiner Altersklasse M25. 

Den gelungenen Saisoneinstieg machten Steffen Roos mit dem Saarlandmeistertitel in der M45, Timo Labbs mit dem 3. Platz in der Saarlandmeisterschaftwertung AK M30, sowie Jochen Klein mit dem 3. Platz und Bernd Ripplinger mit dem 5. Platz perfekt. 

Einige Wochen zuvor konnten sich Daniel Schallmo, Michael Fries und Steffen Roos beim 1. Gross-Duathlon in Bous beweisen. Der Wettbewerb mit Saarlandmeisterschaft wurde in der Sprint Distanz mit 5 Kilometer laufen, 25 Kilometer Mountainbike fahren und erneut 2,5 Kilometer laufen ausgetragen. Hier sicherte sich Michael Fries in der AK 45 den Saarlandmeistertitel vor seinem Teamkollegen Steffen Roos. Daniel Schallmo wurde an diesem Sonntag Vizesaarlandmeister in der AK 55. 

Weiterhin konnten die St. Wendeler Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer gute Ergebnisse bei der Jubiläumsausgabe des St. Wendel Marathon, auf den verschiedenen Distanzen, erzielen. 

 

TK
  

Start der Nahe Crosslauf-Serie

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